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TB-500 — Aktualisierung 2026

Von Redaktion · veröffentlicht 2025-08-02 · zuletzt geprüft 2025-09-06 · Guide

Zu TB-500 wird viel diskutiert, selten mit Kontext. Hier stehen zuerst die Grundlagen in geordneter Reihenfolge, danach die praktischen Hinweise.

Stand 2025-09-06. Zahlen und Beschreibungen folgen der Fachliteratur und nicht dem Marketingmaterial.

Lagerung und Stabilität

== Leben == Otto Riesser erlangte 1900 das Abitur am Französischen Gymnasium Berlin. Er begann ein Jahr später ein Studium der Chemie an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wo er von 1903 bis 1908 auch Medizin studierte. In Heidelberg wurde er 1906 beim späteren Nobelpreisträger Albrecht Kossel mit einer Doktorarbeit im Bereich der physiologischen Chemie zum Dr. phil. nat. promoviert. Auf Empfehlung Kossels ging er 1909 an das von Max Jaffé geleitete Institut für Medizinische Chemie und Pharmakologie der Albertus-Universität Königsberg, an dem er unter Betreuung von Alexander Ellinger wirkte und 1911 zum Dr. med. promoviert wurde. 1913 habilitierte er sich für Medizinische Chemie. In Königsberg hatte er 1911 geheiratet. Seine Frau, mit der er eine Tochter hatte, starb bereits drei Jahre später an einer Tuberkulose der Nieren. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges meldete sich Otto Riesser als Kriegsfreiwilliger zum Deutschen Heer. Nachdem er zunächst als Arzt in Feldlazaretten eingesetzt worden war, wurde er im Dezember 1915 aufgrund einer seit seiner Jugend bestehenden Schwerhörigkeit als dienstuntauglich aus dem Heer entlassen. Er folgte Ellinger, der 1914 Professor für Pharmakologie an der neugegründeten Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main geworden war, und habilitierte sich im Sommer 1916 in Frankfurt zusätzlich für das Fach Pharmakologie.

Quellen: de.wikipedia.org

Praktische Hinweise

Da im späteren Kriegsverlauf auch Freiwillige rekrutiert wurden, die zu Kriegsbeginn noch als untauglich ausgemustert worden waren, war er von September 1917 bis Kriegsende als Bataillonsarzt in der Armee tätig. Er erhielt das Eiserne Kreuz II. und I. Klasse. Im Sommer 1918 wurde er noch während seiner Armeezeit zum a.o. Professor in Frankfurt berufen, an der er unter anderem für kurze Zeit mit Werner Lipschitz zusammenarbeitete. Ein Jahr später wechselte er zu das von Gustav Embden geleitete Institut für vegetative Physiologie der Frankfurter Universität, an dem er in der Folgezeit auch die Lehrbefugnis für das Fach Physiologie erhielt. 1919 heiratete er zum zweiten Mal. Zusätzlich zu zwei Kindern aus einer vorherigen Ehe seiner zweiten Frau wurde er in seiner zweiten Ehe Vater von zwei Kindern. Im Jahr 1921 wurde Otto Riesser als Nachfolger von Hugo Schulz zum Professor für Pharmakologie und Institutsdirektor an der Universität Greifswald berufen. Auf einen Wechsel zurück nach Frankfurt vier Jahre später, wohin er in Nachfolge von Ellinger einen Ruf erhalten hatte, verzichtete er aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen der medizinischen Fakultät in Frankfurt und dem preußischen Bildungsministerium zugunsten seines Schülers Werner Lipschitz. 1928 folgte er jedoch der Berufung an die Universität Breslau, an der er von Julius Pohl den Lehrstuhl für Pharmakologie und die Leitung des Pharmakologischen Instituts übernahm. Sein Nachfolger in Greifswald wurde Paul Wels.

Quellen: de.wikipedia.org

Vergleich mit Alternativen

Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) und die Verabschiedung des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums war Riesser aufgrund seines Dienstes im Ersten Weltkrieg neben dem Dermatologen Max Jessner der einzige Professor jüdischer Abstammung an der medizinischen Fakultät in Breslau, der von den Entlassungen jüdischer Hochschullehrer infolge des Gesetzes zunächst nicht betroffen war. Im Sommer 1934 wurde er jedoch als Professor und Institutsdirektor abgesetzt. Eine Versetzung an das Georg-Speyer-Haus in Frankfurt kam wegen der Nürnberger Gesetze nicht zustande. Vielmehr führten sie im Dezember 1935 auch zu seiner endgültigen Entlassung aus dem Dienst der Universität Breslau. Riesser ging danach in die Schweiz, in der er Anfang 1936 am Schweizerischen Forschungsinstitut für Hochgebirgsklima und Medizin in Davos die Leitung der Physiologisch-Chemischen Abteilung übernahm. Seine Familie folgte ihm im Sommer desselben Jahres. Da er infolge eines Erlasses von Heinrich Himmler keinen Reisepass bekam, musste er Ende 1937 nach Frankfurt zurückkehren. Nach den Novemberpogromen 1938, in deren Folge er kurzzeitig inhaftiert wurde, emigrierte er im April 1939 in die Niederlande, wo er eine Anstellung am von Ernst Laqueur geleiteten Pharmakotherapeutischen Institut der Universität Amsterdam erhielt und später allein in einem kleinen Labor in seinem Wohnort Naarden arbeitete.

Quellen: de.wikipedia.org

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Offene Fragen

Im August 1945 kehrte er nach Frankfurt zu seiner Familie zurück, die in Deutschland verblieben war, da seine Frau anders als Riesser nicht jüdischer Abstammung war. Im Groß-Hessischen Staatsministerium war er von Dezember 1945 bis Juni 1946 als Sonderreferent für Kultus und Unterricht für den Neuaufbau der Universitäten zuständig. Er erhielt anschließend einen Lehrauftrag für Grenzgebiete der Pharmakologie und Physiologie an der Frankfurter Universität, an der er Anfang 1949 als Nachfolger von Fritz Külz kommissarisch die Leitung des Pharmakologischen Instituts übernahm. Im Dezember desselben Jahres starb er während der operativen Entfernung eines Ulcus des Duodenums mit 67 Jahren.

Quellen: de.wikipedia.org

Häufige Fragen

Was ist TB-500?

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Die Forschung zu TB-500 arbeitet überwiegend mit kontrollierten Labor- und Tierstudien; klinische Daten sind je nach Substanz unterschiedlich belastbar. Wir geben den Stand der Literatur wieder.

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