TB-500 gehört zu den Themen, bei denen die Details mehr zählen als die Schlagzeilen. Diese Seite bündelt Hintergrund, Wirkmechanismen und die praktischen Punkte, die am häufigsten gefragt werden.
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In der MRC Abnormal Haemoglobin Unit, das Referenzlabor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) war, widmete er sich der Frage des Nachweises und der Identifizierung genetischer Varianten des menschlichen Hämoglobins. 1963 erhielt er einen Lehrstuhl für Klinische Biochemie. Seit 1964 ist er Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie. 1966 erschien in Amsterdam sein mit Richard Georg Huntsman verfasstes Werk Man’s haemoglobins. Including the haemoglobinopathies and their investigation, dessen zweite Auflage 1974 bei Lippincott veröffentlicht wurde. 1974 wurde er Leiter des neu gegründeten Department of Clinical Biochemistry der University of Cambridge. Bei der Aufklärung der Beziehung der molekularen Struktur des Hämoglobins und seiner normalen oder anomalen Funktion arbeitete Lehmann eng mit Max Perutz, der ebenfalls an dieser Universität wirkte, zusammen. Privat interessierte er sich auch für Anthropologie. 1977 wurde er emeritiert. Lehmann erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen. 1972 wurde er Fellow der Royal Society. Außerdem war er Fellow der Royal Society of Chemistry und weiterer wissenschaftlicher Gesellschaften. Im Jahr 1980 wurde er Commander des Order of the British Empire. 1981 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt und wurde er Officier l’Ordre National Côte Ivoire. Seit 1982 war er korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Er lebte in Cambridge und war Honorarprofessor der Universität Freiburg sowie Ehrendoktor (Dr. med. h. c.) der Universität Frankfurt am Main.
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == John Dacie: Hermann Lehmann, 8 July 1910 – 13 July 1995. In: Biographical Memoirs of Fellows of the Royal Society. Band 34, 1988, S. 406–449. Robin W. Carrell: Hermann Lehmann, 1910 – 1985. In: Trends in Biochemical Sciences. Band 10, Nr. 12, 1985, S. 468–469, doi:10.1016/0968-0004(85)90201-4. Lehmann, Hermann. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 748. T. H. J. Huisman, G. D. Efremov, R. N. Wrightstone: In Memoriam Professor Hermann Lehmann, CBE, FRS. In: Hemoglobin. Band 9, Nr. 5, 1985, S. iii-iv, doi:10.3109/03630268508997022. Reinhard Rürup (Mitwirkung: Michael Schüring): Schicksale und Karrieren. Gedenkbuch für die von den Nationalsozialisten aus der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft vertriebenen Forscherinnen und Forscher (= Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus. Band 14). Wallstein Verlag, Göttingen 2008, ISBN 978-3-89244-797-9, Ernst Lehmann, S. 253–256.
Quellen: de.wikipedia.org
Edward („Ed“) Robert Garrett (* 1920 in New York City; † 1993 in Gainesville, Florida, USA) war ein US-amerikanischer pharmazeutischer Wissenschaftler und Professor an der University of Florida. Er gilt als einer der frühen Wegbereiter der modernen Pharmakokinetik.
Quellen: de.wikipedia.org
== Werdegang == Garrett schloss sein PreMed-Studium mit Hauptfach Chemie an der Michigan State University (MSU) 1941 mit dem Bachelor of Science ab. Während des Zweiten Weltkrieges arbeitete er als Chemieingenieur in der TNT-Produktion bei Keystone Ordnance Works in Meadville (Pennsylvania), in der Kautschuk-Fertigung bei der General Tire & Rubber Company im texanischen Baytown und als stellvertretender Werksleiter in einem schwerchemischen Unternehmen. 1946 kehrte er an die MSU zurück und erwarb 1948 den Master of Science und 1950 den Doctor of Philosophy (Ph.D.) mit den Hauptfächern Physikalische Organische Chemie, Mathematik und Physik. Ebenfalls 1950 trat er als Senior Research Scientist beim Pharmaunternehmen Upjohn in Kalamazoo ein, wo er bis 1961 wirkte. Er befasste sich mit den physikalisch-chemischen Grundlagen der Arzneimittelstabilität und entwickelte Methoden zur Bewertung und Vorhersage der Haltbarkeit (vgl. Haltbarkeitstests). Ab Mitte der 1950er Jahre etablierte Garrett die Durchführung pharmakokinetischer Studien und modellierte die Prozesse mit Hilfe von Analogcomputern. Im Jahr 1961 nahm Garrett den Ruf als Graduate Research Professor am College of Pharmacy der University of Florida in Gainesville an. Ein Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit war die quantitative und mathematische Beschreibung der Vorgänge um die Aufnahme, Verteilung, Metabolisierung und Ausscheidung („[L]ADME“) von Arzneistoffen, die er maßgeblich mitgestaltete.
Quellen: de.wikipedia.org
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