TB-500 gehört zu den Themen, bei denen die Details mehr zählen als die Schlagzeilen. Diese Seite bündelt Hintergrund, Wirkmechanismen und die praktischen Punkte, die am häufigsten gefragt werden.
Zuletzt geprüft am 2025-10-15. Wo eine Aussage auf einer konkreten Studie beruht, wird die Studie beschrieben und nicht überinterpretiert.
=== Islam === Eine wichtige Aussage des Korans findet sich in Sure 17:32: „Und nahet nicht dem Ehebruch …“ Darüber hinaus empfiehlt der Islam, jeden unnötigen Kontakt zwischen den Geschlechtern zu vermeiden. Männer werden dazu aufgefordert, ihre Augen niederzuschlagen (Sure 24:30). Sie sollen sich ebenso keusch wie die Frauen verhalten (Sure 33:35). Lebenslange Enthaltsamkeit wird im Islam aber abgelehnt, da (nach einem Hadith) die Ehe der halbe Glauben ist und der Koran das Mönchtum ablehnt (Sure 57:27). In vielen islamischen Gesellschaften ist unter anderem das Kopftuch (oder auch der Schleier) ein Symbol der Keuschheit. Das entblößte Haupthaar wird in vielen Gesellschaften als sinnlicher Reiz bzw. als ein Hauptbestandteil der Schönheit einer Frau empfunden. „Sie möchte durch die Bedeckung ihrer Schönheit, die vor allem auch in ihren Haaren liegt, also kund tun, dass sie kein Interesse an Flirts hat und keine Beziehungen zu fremden Männern haben möchte, in denen Sexualität eine Rolle spielt.“ (Hadayatullah Hübsch )
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == Albrecht Diem: Das Monastische Experiment. Die Rolle der Keuschheit bei der Entstehung des westlichen Klosterwesens. LIT-Verlag, Münster 2005 (Vita Regularis, Abhandlungen, Band 24). Amy DeRogatis: Saving sex. Sexuality and salvation in American evangelicalism. Oxford University Press, New York 2015, ISBN 978-0-19-994225-1. Christine J. Gardner: Making chastity sexy. The rhetoric of evangelical abstinence campaigns, University of California Press, Berkeley 2011, ISBN 0-520-26728-1. Benedict J. Groeschel: The Courage to be Chaste. Paulist Press, New York 1985, ISBN 0-8091-2705-9. Johann August Eberhard: Synonymisches Handwörterbuch der deutschen Sprache. 1910, Nr. 183, textlog.de Anton Kner: Was uns im Leben trägt. Die Tugenden des Christen im Alltag. Ausgewählt und herausgegeben von Reinhard Abeln. Kanisius, Freiburg (Schweiz) 1994, ISBN 3-85764-408-7. Dominikus Mettenleiter: Des heiligen Thomas von Aquin Himmelsleiter, oder Uebung der vorzüglichsten Tugenden. Georg-Joseph-Manz-Verlag, Regensburg 1854. Josef Müller: Die Keuschheitsideen in ihrer geschichtlichen Entwicklung und praktischen Bedeutung. F. Kirchheim, Mainz 1897, archive.org.
Quellen: de.wikipedia.org
auch Drehung oder Drehwert genannt, ist eine Messgröße. Er wird mit Hilfe eines Polarimeters bestimmt und gibt die Drehung der Ebene von linear polarisiertem Licht beim Durchgang durch eine optisch aktive Substanz an.
Quellen: de.wikipedia.org
trägt üblicherweise die Einheit Grad und hat ein Vorzeichen. Wird die Ebene des Lichts beim Blick in Richtung der Lichtquelle im Uhrzeigersinn gedreht, ist das Vorzeichen positiv (+) und man spricht von einer Rechtsdrehung. Im umgekehrten Fall ist das Vorzeichen negativ (−), man spricht von einer Linksdrehung. Reinstoffe, deren Moleküle eine Drehspiegelachse besitzen – und nur diese – haben einen Drehwinkel von 0°, sind also optisch inaktiv. Racemate (1:1-Gemische von Enantiomeren) haben auch einen Drehwert von 0°, da sich die Drehwinkel der Enantiomeren gegenseitig aufheben. Viele Naturstoffe (Alkaloide, Aminosäuren, Terpene, Zucker etc.) sind im Unterschied dazu jedoch chiral und kommen in der Natur fast immer als enantiomerenreine Stoffe vor, die einen Drehwert
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